Context concept & realisation

Der Unterschied zwischen

Strategie und Taktik lässt sich

einfach erklären: Strategisch

positioniert sich meine Frau

unabhängig und emanzipiert.

Je nach Bedarf präsentiert sich

das strategische Gerüst aus

taktischen Gründen aber durchaus flexibel....

Sascha Wehrle

Strategie-Vordenker: Von Sun Tzu bis Clausewitz

Entscheidend für den Sieg ist die strategische Planung. Dies ist Teil der context-Philosophie. Eine kluge Strategie schlägt Menschenmassen, bezwingt ökonomische Vorteile, triumphiert über überlegene Ressourcen.  Im Krieg, im Alltagsleben und last but not least in unserem aktuellen Wirtschaftssystem.

Sun Tzu

  • Sun Tzu ist vor allem in der fernöstlichen Geschichtsschreibung eine Legende. Lange war umstritten, ob es diesen chinesischen Feldherrn und General überhaupt gegeben hat. Heute kann man mit großer Bestimmtheit sagen, dass Sun Tzu wirklich ein erfolgreicher Feldherr des Chinesicchen Kaisers vor ca. 2500 Jahren war.

    "Die ewigen Gebote der Kriegskunst des Sun Tzu" ist das bekannteste Werk und wird in Asien oftmals an Universitäten gelehrt und als strategische Basis für Unternehmen genutzt.

  • Sun Tzu bietet im Lehrwerk eine umfassende Beschreibung, mit welcher Vorbereitung, mit welchen Ressourcen, mit welcher Taktik oder mit welchen Zielsetzungen ein Feldheer einen Feldzug erfolgreich gestalten kann.

    Inzwischen gibt es unzählige Werke über Sun Tzu, die seine Ansichten in das Wirtschaftsleben übertragen. Einige sind dabei empfehlenswert, andere wiederum haben schlichtweg "Die ewigen Gebote der Kriegskunst des Sun Tzu" nicht richtig erfasst und verstanden.

Niccolò Machiavelli

  • Machiavelli - der Inbegriff von purer, kalt kalkulierter Machtpolitik. Niccolò Machiavelli war ein Florentinischer Philosoph, Diplomat und Politiker am Ende des 15. Jahrhunderts / zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Sogar ein nach Machiavelli benannter Begriff, der Machiavellismus, fand den Eintrag in unseren heutigen Wortschatz.

    Im Duden wird der Machiavellismus als "politische Lehre und Praxis, die der Machtpolitik den Vorrang vor der Moral gibt" beschrieben. Wird dies Machiavelli gerecht oder wird er diabolisiert? Ja und nein. Ja insofern, dass Machiavelli tatsächlich ein Künstler der Macht war. Aber wahrlich nicht der Einzige.

    Alles sollte im damaligen Kontext, aus der damaligen Zeit heraus bewertet werden. Machiavelli war keine Ausnahme. Moral und Wertvorstellungen spielten in diesen Zeiten generell eine untergeordnete Rolle, Krieg war ein weithin akzeptiertes Mittel der Politik. Machiavelli war nur einer der der Vordenker.

  • Was kann man nun von Machiavelli lernen? Sicher können Bestandteile im Business-Leben hilfreich sein. Raffinesse in Verhandlungen; Flexible, sich am Möglichen orientierende und nachhaltige Strategien; Effektive Bekämpfung des Wettbewerbs - Machiavelli bietet für einige Bereiche eine interessante und wirkungsvolle Basis.

    Ein Credo Machiavellis findet sich in der context-Philosophie wider: Ein Herrscher, sprich ein Unternehmer muss den Frieden lieben aber wissen, wann er Krieg zu führen hat. Ein Unternehmen muss sich und seinen Market verteidigen können. Und das sollte schon frühzeitig mit einer strategischen Planung vorbereitet werden.

    Was ist zu tun, wenn beispielsweise Billigprodukte auf den Markt schwemmen? Welche Werbemaßnahmen helfen die USP dauerhaft zu etablieren? Fragen dieser Natur werden von context beantwortet. Machiavellisch. 

Carl von Clausewitz

  • Die Größe der Preußischen Könige wurden vor allem an deren militärischen Erfolgen gemessen, siehe der legendäre Soldatenkönig Friedrich der Große. Die preußische Staatsdenken war nahezu ausschließlich auf Krieg ausgerichtet. Der Preußische General Carl von Clausewitz revolutionierte mit seinen Militär-Theorien zu beginn des 19. Jahrhunderts das damalige Kriegsverständnis.

    Clausewitz verfasste mit dem unvollendeten Buch "Vom Kriege" ein bis in die heutige Zeit wichtiges Werk. Seine Lehren werden in Militärakademien gelehrt sowie auf die Unternehmensführung und das Marketing übertragen. Die Grundidee seiner Lehre: Jede Strategie kann an unkalkulierbaren Gegebenheiten scheitern, die im Vorfeld nicht erkennbar sind.

    Entscheidend für Erfolg und Misserfolg ist nach Meinung von Carl von Clausewitz aus diesem Grund zum großen Teil die Handlungsschnelligkeit und Flexibilität. Militärische Führer müssen essentiell über die Fähigkeit verfügen, auf unvorhersehbare Ereignisse, unter Mangel an Informationen, stets eine adäquate Antwort zu haben. Dies ist dezisiv für den Erfolg.

  • Wie bei Sun Tzu oder Machiavelli werden die Lehren von Carl von Clausewitz auf das Business-Leben übertragen und sind Bestandteile von Unternehmens- und Marketingstrategien. Clausewitz zeigt deutlich auf, dass die Reaktionsschnelligkeit, die Fähigkeit, unter Zeitdruck und mangelnder Vorbereitung entscheiden zu können, für den Gesamterfolg von höchster Bedeutung sind.

    Aus context-Perspektive steht dies nicht konträr zu einer Strategie-Ausarbeitung im Vorfeld. Diese darf nur nicht absolut sein und muss bei Bedarf an sich verändernde Parameter angepasst werden. Über diese Fähigkeit muss jede Strategie verfügen, ansonsten ist diese zum Scheitern verurteilt. Es gilt also stets die Augen offen zu halten.

    Das eigene Unternehmen, die Produkte, den Markt Wettbewerb kontinuierlich zu analysieren, um frühzeitig auf unerwartete Entwicklungen reagieren zu können. In den strategischen Ausführungen von context sind vor allem diese Lehren wesentlicher Bestandteil. Nur wer seinen Markt und das beeinflussende Umfeld kennt, nur wer sich anpassen kann, wird dauerhaft erfolgreich sein.